AG „Geesthacht wird 800 Jahre alt“

Der 800. Geburtstag unserer Stadt Geesthacht war Anlass für etwa 20 Schüler, sich am Nachmittag in der Schule zu einer AG zusammenzufinden. Zunächst sammelten die Schülerinnen und Schüler Ideen, in welcher Weise sie sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Schnell stand das Ergebnis fest: Experten sollten gefunden werden, die uns etwas über Geesthacht und seine Geschichte berichten konnten. Zuerst suchten wir Herrn Knust vom Heimat- und Geschichtsverein im Krügerschen Haus auf. Hier bekamen wir eine eigene ganz private Führung mit vielen interessanten Informationen. Ein anderes Mal trafen wir uns mit ihm im Rathaus. Über diese Treffen und was wir noch so alles erlebt haben, schrieben die Mitglieder der AG kurze Berichte, die ihr hier auch finden könnt.

 

Die Schulen in Geesthacht

Die Buntenskampschule in Geesthacht ist jetzt schon über 125 Jahre alt. Sie wurde 1887 erbaut und auf sie gingen nur Mädchen. Die Jungs dagegen gingen ins Küsterhaus an der Bergedorfer Str. das 1887 verkauft wurde und dann am 3. Mai mit den Nachbarhäusern niederbrannte. Man wurde mit einem Rohrstock geschlagen und mit einem Schlüsselbund gepeitscht, das ist jetzt aber schon ungefähr 39 Jahre her. Es gibt noch Andenken an diese Zeit im Museum.

Geschrieben von: F. Böhmke und T. Möller

 

Museumsbesuch am 14.04.16

Wir waren bei Herrn Knust, er hat uns alles über das alte Museum erzählt. Und wir haben ihm Fragen gestellt über die Marsch. Er hat uns alte Gegenstände gezeigt. Und hat uns auch Postkarten gezeigt von der Buntenskampschule. Das Wappen hat eine Weide und ein Boot. Das Wasser ist die Elbe die Boote stehen für die Fischer. Der Baum ist eine Weide und steht für die Korbflechter in Geesthacht. Die Körbe wurden aus den Weidenruten gemacht . Die 7 ältesten Familien heißen: Familie Reimers, Elvers, Urbrock, Burmeister, Kiehn, Koops und Rieck.

 

Unser Besuch im Rathaus

Mit unserer AG waren wir im Rathaus. Am Eingang haben wir uns mit Herrn Knust und Herrn Niemann verabredet. Sie haben uns in den Ratssaal geführt. Herr Knust hat uns erzählt, dass in dem Saal sechs Parteien tagen. In dem Saal durften wir Herrn Niemann, einem älteren Geesthachter, ein paar Fragen stellen. Wir haben so Einiges an Informationen bekommen, zum Beispiel, dass unsere Schule einmal eine Mädchenschule war. Die Mädchenschule und die Jungenschule waren durch einen Zaun getrennt. Wir haben erfahren, dass Herr Niemann die erste Generation war, in der Jungen und Mädchen gemischt unterrichtet wurden. Allerdings wurde er von Nonnen und Lehrern unterrichtet. Kannst du dir vorstellen, dass mit dem eigenen Lineal auf die Fingerspitzen gehauen wurde? Danach wurde uns das Archiv gezeigt. Herr Knust hat uns dort sehr alte Fotos zum Angucken gegeben. Anschließend sind wir in einen Raum gegangen wo es Bilder aus früheren Zeiten gibt. Da hat uns Herr Knust erzählt, dass es da Bilder aus allen Orten gibt. Er meinte am Ende noch, dass wir gerne mal wieder kommen dürfen. Vielleicht kommen wir wirklich mal wieder, denn es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Geschrieben von E.Muscholik, L.Wittmann, S.Krämer und L.Herr